180 Filmemacher trafen sich am 14. Juli 2006 auf dem Altstadtmarkt
Eindrücke aus dem CinemaxX – vom Schulterklopfer bis zur doppelten Überraschung des Besten Films
Auf großer Leinwand konnten sich alle Teams verewigen
Entspannen nach getaner Arbeit in den Katakomben der HBK
Nach 24 Stunden die Erlösung – Filmabgabe in der HBK
Nach der WM ist nun auch das zweite Großereignis in der Stadt der kreativen Köpfe zu Ende gegangen. Seit gestern Abend stehen die durchgedrehten Gewinner des diesjährigen Festivals fest. Hinter uns liegt ein Selbstfilmfest voller Sonnenschein, Spaß und guter Laune. Nachdem sich die teilnehmenden Teams am Freitag bei bestem Wetter auf dem Altstadtmarkt anmelden konnten, hatten sie 24 Stunden Zeit ihre Filme zu drehen. Dass 24 Stunden sehr kurz sein können, war einigen Teams bei der Abgabe der Filme am Samstag deutlich anzusehen. Doch trotz der Müdigkeit fand sich noch der ein oder andere Teilnehmer in den Katakomben der HBK Braunschweig zur Abgedreht – Party ein. Hier gab es die Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen, andere Filmteams kennen zu lernen oder sich einfach nur am Grill oder Tresen zu stärken. Schon am nächsten Morgen, Sonntag ab 9 Uhr, ging es mit der öffentlichen Filmvorführung in der Aula der HBK weiter. Hier machten sich die Jury und viele Teilnehmer ein erstes Bild von den 44 Filmen. Am Ende des Tages und zugleich des Festivals stand der krönende Abschluss: Die Preisverleihung im ausverkauften CinemaxX Braunschweig. Nachdem Moderator Christoph (übrigens ein Gründungsmitglied) die Jury vorstellte, kam auch schon der erste Höhepunkt des Abends – die Dokumentation des Festivals. Das Dokuteam hatte wieder ganze Arbeit geleistet und fast komplett auf ihren Schlaf verzichtet, um noch rechtzeitig zur Preisverleihung fertig zu werden. Das Wichtigste bei einem Filmfest sind aber natürlich die Filme – und 11 davon wurden besonders ausgezeichnet. Doch am Ende gab es dann eine Überraschung für alle im Saal. Die Jury ernannte zwei Teams zum Gewinner – aus gutem Grund: Die Filmteams Toffifee und Milchkaffee filmten jeweils dieselbe Geschichte, nur aus verschiedenen Perspektiven. Daraus entstand ein gelungenes Gesamtkonzept, das die Jury überzeugte, den goldenen Fleischwolf verdient zu haben.
Wir möchten uns herzlich bei allen teilnehmenden Teams für ihre durchgedrehten und tollen Filme bedanken. Ein Filmfest lebt von seinen Filmen – deshalb haben alle 44 Filmteams einen außerordentlichen Beitrag zu einem gelungenen Festival geleistet. Wir hoffen im nächsten Jahr viele Teilnehmer wieder zu sehen!
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