Für alle Teilnehmer standen Workshops in den Bereichen Kamera, Ton und Storytelling offen.
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Spanischer Bürgerkrieg in den 30er-Jahren und ein getrenntes Geschwisterpaar – das ist der Hintergrund für den Film des sechsköpfigen Filmteams „Generalprobe“.
Unterstützt wird der Teamchef Tim Pommorin von zwei weiteren Teams, „Im Kasten“ und „Bonustrack“. Letzteres dreht eine Dokumentation über Tims Film. Trotz der vielen Helfer und gelegentlich aufkommender Hektik, herrscht höchste Konzentration am Set. Den Drehort hat das Team schon seit zwei Monaten festgelegt und vorbereitet, um die Atmosphäre der damaligen Zeit möglichst authentisch im Film wiederzugeben. Die Kulisse stimmt bis aufs kleinste Detail. Ein Teil der Requisiten hat Tim vor einiger Zeit aus Barcelona mitgebracht, wo er als Praktikant beim Dreh zu „Das Parfüm“ tätig war.
Seinen diesjährigen Beitrag bei durchgedreht 24 sieht er selbst als persönliche „Generalprobe für eine hoffentlich erfolgreiche Karriere in der Filmbranche. Die Idee für seinen Film basiert auf einer wahren Geschichte, nur das Ende stand bis kurz vorm Festival noch nicht fest. Also lasst euch überraschen und kommt am Sonntag zum Screening in der HBK. Einige Anregungen vom Dreh werden wir als Podcast online stellen.
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Ich dachte die mIdee ensteht beim Festival?! Da ist für mich der Sinn, der Spass und die Chancengleichheit nicht mehr gegeben. Viel Erfolg beim Drehen, aber hoffentlich gewinnt so ein Film nicht. Pardon.
Warum keine Chancengleichheit? Ich denke, jeder kann sich selbst aussuchen, ob er schon längerfristig oder spontan kreativ sein möchte? Sowohl lang andauerndes Planen als auch spontane brillante Ideen sind für mich beide preiswürdig.
Meiner Meinung nach verliert trotzdem so ein Festival seine Freiheit und seinen Reiz, wenn Teams nicht kreativ innerhalb von 24 Stunden sind, sondern alles über Monate hinweg planen. Ich kann mich nur der Meinung anschließen, dass solche Filme nicht gewinnen, da dies keine Herausforderung ist. Dann sollte man es „Drehtag 24“ nennen!
Ich drücke die Daumen!
der film ist technisch perfekt umgesetzt, fehlerfrei bis ins kleinste detail und trotzdem langweilig. oder deswegen.
Der Film hat immerhin einen silbernen Fleischwolf gewonnen und den hat er auch verdient. So sehr ich Spontanität schätze – man kann einfach nicht alles so durchregulieren, dass Vorplanung unmöglich wird. Wenn wir nicht befürchten müssen, dass ein Preis nur noch mit so einem Riesenaufwand gewonnen werden kann, ist für mich die Sache in Ordnung.
Eine Herausforderung ist auch so ein Film, der lange vorbereitet ist. Denn er muss ja auch in 24 Stunden gedreht werden. Jeder hat die Freiheit, etwas vorzubereiten oder auch nicht. Das Wichtigste ist, dass alle Spaß haben am dgd24-Wochende und wenn dabei gute Filme entstehen ist das doch super. Auch der Gewinnerfilm dieses Jahres war mit Sicherheit gut vorbereitet, wenn auch nicht so detailliert. Und wenn ich es recht überlege, welcher Film, der in den vergangenen Jahren einen der Hauptpreise gewonnen hat, war nicht vorbereitet? Ich freue mich immer wieder, wenn sich Leute der Herausforderung stellen, in 24 Stunden einen Film zu machen und dabei etwas Tolles herauskommt. Also weiter so. Ich bin schon gespannt auf die Filme im 6. Jahr von dgd24!
Um das abzuschließen was ich angefangen habe, für mich persönlich lag der Reiz und der Spass am Improvisierten. Natürlich darf jeder soviel Aufwand betreiben wie er will. Ich hatte wahrscheinlich das Credo des Festivals falsch verstanden oder nur sehr einseitig festgelegt. Um einen Film zu drehen, den man sowieso drehen will braucht man aber kein solches Festival, dass ist dann in meinen Augen nicht gut für das Endprodukt. Dem Festival aber trotz dieser Unkenrufe weiterhin soviel Zulauf und kreative Filmemacher und Unterstützer.
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