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Das war einmal!

Schneiden ist feige – mag sein, dass dies zu den Regeln gehört. Zu den Regeln aus den Anfängen von durchgedreht 24. Aber seit der Gründung des durchgedreht 24 Kurzfilmfestvereins im Jahre 2002 ist viel passiert. Es hat sich in den letzten sechs Jahren einiges geändert: Wir sind bekannter geworden, haben neue Partner und Sponsoren gefunden, neue Locations ausprobiert, neue Designs entworfen… Wir haben uns weiterentwickelt. Seit 2002 haben sich nun allerdings auch die Möglichkeiten im Bereich der Kameratechnik weiterentwickelt. Wer sich heut eine Kamera kauft wird sicherlich ein neues Modell wählen, mit dem er/sie allerdings dann nicht beim Festival teilnehmen kann. Sollen wir wirklich von Teilnehmern verlangen sich veraltetes Material zu kaufen (oder zu leihen)? Wird es nun nicht langsam auch Zeit uns regeltechnisch weiter zu entwickeln?? Sollten wir unsere Regeln nicht auch den aktuellen Gegebenheiten anpassen?? Was meint ihr dazu?? Ist die Null-Schnitt-Regel wirklich essentiell für unser Filmfest?? Macht (allein) diese Regel den besonderen Reiz aus?? Oder sollten wir die neuen Techniken und das Schneiden zulassen?? Und wird dies nicht auch zu völlig neuen filmischen Ideen und deren Umsetzung führen?? Wir sind gespannt auf eure Meinung. Entweder direkt in den Kommentaren oder per Mail an: info@durchgedreht24.de

Daniela Heinicke | 26. Mai 2008

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für den Inhalt der Texte sind die jeweiligen Autoren verantwortlich.

2 Kommentare

  1. Tim schrieb am 10. Juni 2008 um 10:28 Uhr:

    Hallo alle miteinander,

    es ist schon richtig, „Null Schnitt“ bzw. „Schneiden ist feige“ sind Grundpfeiler aus den Gründertagen von dgd24. Aber wenn das Festival nicht in spätestens zwei drei Jahren zu einem Nostalgikertreffen verkommen möchte, dann muss – eben wegen der technischen Weiterentwicklung im Kamerabereich – an den Regeln geschraubt werden.

    Aus „Null Schnitt“ könnte „Null Postproduktion“ werden. Wie das Umzusetzen ist, da ist nun die Kreativität der dgd24-Macher gefragt.
    Es besteht ja auch schon seit Anbeginn die Regel, erst beim Startschuss bekanntgegebene Begriffe einzubauen. Vielleicht kann man ja diesen Part erweitern. Insofern, dass z.B. in der Hälfte der im abgegebenen Film enthaltenen Takes die Begriffe auftauchen, um die Wahrscheinlichkeit, dass vorproduziertes und reingeschnittenes Material enthalten ist zu minimieren.

    Viel Spaß an alle beim Diskutieren,
    Tim.

  2. ich schrieb am 9. Juli 2008 um 10:24 Uhr:

    Hallo Leute!
    Mal ganz ehrlich! Wer von euch schon mal versucht hat einen Film nur mit der Kamera zu drehen ohne weiteres Equipment (PC etc…) wird mir doch eigentlich zustimmen müssen dass es das Schwierigste überhaupt ist, auch nur halbwegs gute Schnitte zu fabrizieren bei denen der folgende Anschluss stimmt. Kamera einschalten und was davor machen und nach fünf minuten auschschalten; die Talente derer ausnutzen die man dabei hat um qualität einzuwerfen… kann fast jeder

    Alle drei Sekunden ein Schnitt! Dann wird es erst richtig lustig! Da ist verzweiflung vorprogrammiert! Ein einziger Fehler und du kannst ALLES von vorn beginnen! Egal wie weit du schon warst! Ich finde es verlangt ein ungeheures Pensum an Mut so zu schneiden!

    damit sei mein ausflug dazu beendet!^^

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