durchgedreht 24 - selbst.film.fest

Zurück zur Startseite

Medien: Fotos

Springe zum Inhaltsbereich.
E-Mail Newsletter
Format:

Teamfotos

Die Teilnehmer-Teams nach der Abgabe ihrer Filme.

Bildübersicht

Bitte klicke auf ein Bild, um zur Großansicht zu gelangen.

Inhalt: Kolumne

Springe zum Medienbereich.

Schneiden ist feige!

Mit diesem Leitsatz trotzt Durchgedreht 24 seit 6 Jahren allen Regeln der konventionellen Filmproduktion und stellt seine Teilnehmer vor eine kreative Herausforderung. Nicht das Aufgebot technischer Spielereien und Tricks soll über den Erfolg eines Filmes entscheiden. Das Können mit einfachen Mittel und unter extremen Zeitdruck einen Gedanken in eine mitreißende Story zu verwandeln – das ist es, worauf es bei Durchgedreht 24 ankommt!

Doch unsere Idee ist in Gefahr! Das gute alte Mini DV Band wird zunehmend durch Kameras ersetzt, die aufgenommenes Bildmaterial direkt auf Flashspeicher oder Festplatten aufnehmen. Mit diesen Kameras können die Nutzer ihre Aufnahmen direkt in der Kamera neu zusammenschneiden. Die Grundregel – kein Schnitt – wird so nicht mehr kontrollierbar. Die einzige Möglichkeit uns vor solchem Betrug beim Festival zu schützen, ist das Verbot dieser Kameras. Das sind wir unseren langjährigen Teilnehmern schuldig, die immer neue Tricks austüfteln und gerade durch das Arbeiten mit den restriktiven Regeln fantastisch einfallsreiche Filme auf die Leinwand bringen. Das Erlauben von Schnittprogramme beim Festival würde seine Einzigartigkeit und seinen Nervenkitzel zerstören! Mit ein paar Klicks lassen sich viele versaute Aufnahmen wieder richten und jeder kann sich seinen Film schon irgendwie zusammenschustern. Außerdem, wenn das Material erst einmal auf dem Computer ist, kann niemand mehr überprüfen ob die Bilder wirklich am Festivaltag aufgenommen wurde. Um die Einzigartigkeit des Festivals zu erhalten ist die Grundregel – kein Schnitt – von essentieller Bedeutung.

Katrin Tonndorf | 26. Mai 2008

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für den Inhalt der Texte sind die jeweiligen Autoren verantwortlich.

3 Kommentare

  1. Tim schrieb am 10. Juni 2008 um 10:32 Uhr:

    [folgender Kommentar steht auch identisch unter der Überschrift „Das war einmal!“]

    Hallo alle miteinander,

    es ist schon richtig, „Null Schnitt“ bzw. „Schneiden ist feige“ sind Grundpfeiler aus den Gründertagen von dgd24. Aber wenn das Festival nicht in spätestens zwei drei Jahren zu einem Nostalgikertreffen verkommen möchte, dann muss – eben wegen der technischen Weiterentwicklung im Kamerabereich – an den Regeln geschraubt werden.

    Aus „Null Schnitt“ könnte „Null Postproduktion“ werden. Wie das Umzusetzen ist, da ist nun die Kreativität der dgd24-Macher gefragt.
    Es besteht ja auch schon seit Anbeginn die Regel, erst beim Startschuss bekanntgegebene Begriffe einzubauen. Vielleicht kann man ja diesen Part erweitern. Insofern, dass z.B. in der Hälfte der im abgegebenen Film enthaltenen Takes die Begriffe auftauchen, um die Wahrscheinlichkeit, dass vorproduziertes und reingeschnittenes Material enthalten ist zu minimieren.

    Viel Spaß an alle beim Diskutieren,
    Tim.

  2. Jens schrieb am 18. Juni 2008 um 14:31 Uhr:

    Hallo zusammen,

    ich habe das Gefühl, dass das Orgateam vor Ideenlosigkeit wirklich neue Regeln aufzustellen durchdreht – seid doch einfach mal mutig und entscheidet Euch für einen neuen Weg! Es müssen ja nicht alle Regeln beibehalten werden, zumal einige der alten Regeln mit dem technischen Fortschritt nicht mithalten werden. Wenn Ihr da nichts macht, wird es das Festival recht bald dahinraffen.

    Es zeugt von Ideenlosigkeit, Vorschläge bezüglich der Regeln auf die Teilnehmer umzuwälzen, anstatt gleich eine klare Ansage zu geben bzw. einen konkreten Vorschlag abzustimmen! Kameras mit internen Schnittprogrammen zuzulassen, würde auch eine Freigabe bei der Nachbearbeitung am Rechner nach sich ziehen, da Ihr Euch bei neueren Kameramodellen dann auch nicht bei der Übertragung via Bluetooth vor vorgedrehten Szenen schützen könnt. Auch den Ursprüngen zu klammern, spricht nicht für ein innovatives Festival.

    Um dem Anspruch des besonderen Festivals gerecht zu werden, könnt Ihr beispielsweise einen Themenblock vorgeben. Bei Zulassung von HDD-Camcordern, würde sämtliche Technik z.B. durch einen “Continuous Shot” nichts mehr nützen (läßt sich dann auch recht leicht überprüfen). Oder Ihr gebt allen die gleiche Voraussetzung, indem Ihr die Kameras stellt, beispielsweise über einen Sponsor wie Panasonic (in Peine) oder einen anderen Hersteller.

    Die Idee durch eine zusätzliche Zeitlimitation einen Wettbewerb im Wettbewerb zu veranstalten, ist wahrlich ungeeignet, da Ihr dadurch Prioritäten zwischen den Einsteigern, den Noch-Nicht-Gewinnern und den Vorjahres-Gewinnern erhebt.

    Macht doch einfach generell etwas an den Regeln!

    Schöne Grüße

  3. Katrin schrieb am 18. Juni 2008 um 15:12 Uhr:

    Hi Jens,
    ich würde nicht sagen das wir ideenlos sind. Wir haben Vieles diskutiert, sind aber immer irgendwo hängen geblieben – weil wir natürlich nicht wissen was unsere Teilnehmer wollen. Wir veranstalten das Festival damit die Teams Spaß haben und am Ende was Gutes dabei raus kommt. Da ist es nur gerecht, das auch die Teams ein Wörtchen mitreden, wenn es um die Gestaltung der Spielregeln geht. Man Ende müssen wir entscheiden wie es weiter geht, aber damit wir eine gute Lösung finden, sind viele Kommentare von den Teams wichtig.
    Von daher danke für deine Meinung :-)

Kommentar schreiben

© 2003-2012 durchgedreht 24 | Impressum | Datenschutz