Gegen 23:30 Uhr war es soweit. Die Gewinner des Goldenen Fleischwolfes 2011 standen fest.„Es ist ein Film mit viel Witz und Intellekt“, so kündigte Jurymitglied Richard Reitinger ihn an. Gemeint war „Crystal Mett“ vom Team „Procrastinators – leaders of tomorrow“. Damit bewies die Jury sehr viel Humor. Der Inhalt: Ein Nachrichtensprecher informiert die Bürger über den von der Regierung beschlossenen Fleischausstieg, um der steigenden Fettleibigkeit entgegegen zu wirken. In diversen Einspielern melden sich Korrespondenten aus Berlin, Hamburg, Hannover und dem Timmendorfer Strand mit den Konsequenzen zu Wort. Die Lösung hat der „Fürst von Metternicht“. Er ruft auf Hackapulko die freie Fleischrepublik aus. Wie der letzte Satz schon verrät, besticht der Film laut Jury durch zwei Dinge: Grandiose, absurde Wortspiele rund um das Thema Fleisch, die sich durch jeden Satz des Filmes hindurchziehen und die Tatsache, dass das Team in 24 Stunden mehr als 900km zurück gelegt hat, um einen eindrucksvollen Film zu drehen. „Wir haben den Film jetzt schon zwei mal gesehen und man entdeckt immer neue Wortspiele. „Bleibt abzuschwarten“…Ich lache mich kaputt“, sagt Patrick Winczewski aus der Jury. Bei den Zuschauern kam der Film ebenfalls sehr gut an. Die beiden Silbernen Fleischwölfe gingen an die Teams „The Nobodies“ mit „Mein Leben als Superheldin“ und „In Rain“ mit „Bâm“. „The Nobodies“, vier 15-jährige Mädels, waren unsere jüngsten Teilnehmerinnen und bewiesen viel Talent. Fast ohne Vorkenntnisse im Filmen nahmen die Mädels am Wettbewerb teil und lieferten ein Ergebnis ab, was sich wirklich sehen lassen kann: Eine Superheldin bekommt den Auftrag, die Tochter des Präsidenten zu retten. Gesagt, getan! Wenn auch mit Umwegen… Das Team „In Rain“ lieferte einen Film mit vielen tollen Spezialeffekten ab. Haushaltsgeräte verschwören sich gegen den Protagonisten. Im Stil von Final Destination verkettet sich eine Reihe unvorhergesehener Ereignisse, hin zu einem recht blutigen Ende. Teil es Filmes war die Interaktion des Protagonisten mit einem Teammitglied aus dem Publikum, der dann quasi durch die Leinwand hindurch geht und im Film wieder auftaucht. Mit dem Schulterklopfer wurden folgende Teams belohnt: Team „Wenn die Katze sagt, sie macht das, dann macht sie das“ mit einem Film über zwei Nachbarn, die verschiedener nicht sein könnten, Team „Zugewandert“ mit einem technisch raffinierten Film über das Suchen von Jemandem, der irgendwie verloren gegangen ist, Team „Nerdpol“ mit einer witzigen Adaption vom Blockbuster „The Transporter“, Team „Tripixel“ mit einer wunderschönen Liebesgeschichte über das Zögern den ersten Schritt zu wagen und Team „Lino and the crazy Cook“ mit einem sehr bewegenden und ästhetischen Film über ein Mädchen mit Suizidgedanken, geprägt durch viele Nahaufnahmen und der großartigen schauspielerischen Leistung der Hauptperson. Wie in jedem Jahr, haben auch wir wieder den „Preis der Veranstalter“ an das beste Team vergeben, welches nicht von der Jury prämiert wurde. Entschieden haben wir uns für das Team „siebenundfünfzig“, die gemeinsam mit Team „Jane Doe“ „Die Chroniken von Brunswigia“ gedreht haben. Das witzige und aufwändige Fantasy-Märchen handelt von zwei verfeindeten Schwestern aus Ost- und Westring, zwei tapferen Helden und einem Drachen, der Schluckauf hat. Den Preis für die beste Liveberichterstattung, drei ipod Shuffle, gewannen die Teams „Videoterminatorinnen“ und „Klein Gürkchen“. Vielen Dank für all die tollen Filme! Die Entscheidungen sind der Jury und uns nicht leicht gefallen. Wir hoffen, dass wir euch alle zu unserem Jubiläumsfestival im nächsten Jahr wiedersehen! P.S. Wer Interesse an unserem Newsletter, hat einfach eine kurze Mail an presse@durchgedreht24.de. Wir würden uns auch über viele „Likes“ bei Facebook freuen!
Die Abgabeparty ist vorbei, alle Teams haben es rechtzeitig geschafft ihren Film fertig zu stellen. Jetzt arbeiten unsere „Techniker“ mit Hochdruck dran, alle Clips zusammenzufügen, damit morgen, d.h. am Sonntag, um 9 Uhr beim Screening in der Aula der HBK Braunschweig alles läuft! Wer alle Filme des Festivals sehen möchte, ist herzlich eingeladen vorbeizukommen. Für Kaffee und Brötchen ist gesorgt! Wir sind gespannt auf viele tolle und unterschiedliche Beiträge! Nicht vergessen: Die Preisverleihung abends um 21 Uhr im C1 Cinema.
Okerfahrt, Mittagessen im Riptide Café, das durch seinen gleichzeitigen Plattenladen (trotz Tofuwurst) durchweg begeisterte, eine Stadtführung durch Braunschweig und schließlich die Abgabeparty: Heute erwartete die Jury von durchgedreht 24 ein volles Tagesprogramm. Und das Wetter war dabei- ausnahmsweise-auf unserer Seite. „Ich habe jetzt ein viel positiveres Bild von Braunschweig als vorher“, gab Daniel Kundrat zu, nachdem er mit dem Juryteam den Stadtrundgang gemacht hatte und dabei auch durch das malerische Magniviertel und die Altstadt gegangen war. Zur Stadtführung stieß auch das vierte Jurymitglied Patrick Winczewski dazu, dem die Stadt ebenfalls sehr gefiel. Pünktlich zur Abgabe war die Jury dann auch abends am Grotrian da und kam dabei mit einigen der Teilnehmer in Kontakt. Die bunte Mischung der Teams viel abermahls positiv auf. Winczewski ließ es sich sogar nicht nehmen bei der Abgabe mitzuhelfen und die Teams zu empfangen. „Das ist spannend hier zu sitzen und zu sehen, was für Leute mitgemacht haben“, sagte er dazu. Am späten Abend konnten wir dann auch unser fünftes Jurymitglied Jelle Debusscher begrüßen, der heute extra aus Belgien anreiste. Der Organisator des 48 Hours Festival war von der Idee unseres durchgedreht 24 Selbstfilmfests so begeistert, dass er beim Festival einmal selbst live dabei sein wollte. Die diesjährige Festivaljury ließ den Abend bei Würstchen und Getränken gemütlich ausklingen und genoss die entspannde Atmosphäre. „Morgen wird sicherlich der anstrengendste Tag des Wochenendes, da wir ja mehrere Stunden am Stück konzentriert die Filme anschauen und bewerten müssen“, ist sich Richard Reitinger sicher. Doch alle fünf Jurymitglieder freuen sich bereits auf die entstandenen Werke. Diese sind für jedermann Sonntagmorgen ab 9 Uhr in der HBK Aula zu sehen und das durchgedreht 24 Festivalteam lädt euch alle dazu herzlich ein!
Sielkamp, Nähe dem Seniorenheim – was erstmal nicht so nach Action aussieht, ist eine neue Version des Blockbusters „Transporter“. Zwar nicht mit Jason Statham, dafür haben mit 5 Jungs vom Team Nerdpol. Dafür waren sie die Nacht auf der Autobahn Richtung Bad Harzburg unterwegs. Um 13 Uhr ging es dann an den Dreh der letzten Szene. „Mit dem Drehen sind wir fast fertig, wir haben nur noch den Abspann vor uns“, sagt ein Teammitglied. Die Berge von Pizzaschachteln neben einem VW Golf waren einerseits das Mittagsessen und sollen jetzt als Requisite für den Abspann verwendet werden. Dann gehts an’s Nachvertonen. Wir dürfen als auf wilde Verfolgungsjagden und Stunts gespannt sein!
Schwer, aber nicht unmöglich: Die Teams Klein Gürkchen und Videoterminatorinnen sind auch dieses Jahr wieder mit dabei und drehen gleich zwei Filme am Wochenende. Dafür hat die Familie Bauer, die in beiden Werken mitwirkt, sogar eine neue zweite Kamera gekauft. „Man kann beide Filme unabhängig von einander ansehen, aber am Ende überschneiden sich beide Geschichten, wenn man genau hinsieht“, meint Jonas, der für das Team Videoterminatorinnen zusammen mit Ronja antritt. Ihr Film zeigt die Geschichte eines Fahrradfahrers, gespielt von Ronjas Bruder Guideon, der sein gestohlenes Rad sucht. Der Film von Kleingürkchen dagegen handelt von einem Bankangestellten, der geknebelt auf einem Stuhl einem Bankräuber hinterherjagt, welcher von Simon verkörpert wird, der damit wieder einmal den Bösewicht spielt. „Jeder kriegt die Rolle, die zu ihm passt“, sagt Ronja dazu scherzend. Thomas, der Vater der Familie, übernahm die Figur des Bankangestellten und musste gefesselt auf einem Stuhl eine Rampe hinunterfahren. Dabei krachte er- absichtlich- in einige Büsche und machte dabei- unabsichtlich- die Bekanntschaft mit einigen spitzen Dornen. „Die Szene möchte ich jetzt nicht noch einmal spielen“, lacht er. Die beiden Teams sind zuversichtlich, dass sie bis zum Abend mit beiden Filmen gut fertig werden. „Es wird zwar eng, aber wir haben ein gutes Gefühl“, so Thomas. „Die Story sitzt, alle Requisiten sind da und im Kopf haben wir schon alle Begriffe eingebaut“, meint Jonas dazu. Wir wünschen beiden Teams dabei viel Erfolg!
Das durchgedreht 24 Team bereitet sich schon früh am morgen auf eine hungrige Masse vor, die heute Abend zur Abgabeparty kommen wird. Zwei Säcke Kartoffeln sind bereits gekocht. Aber keine Sorge, auch für die mit Fleischeslust unter euch wird gesorgt sein. Die Abgabe feiern wir heute Abend ab 18 Uhr im Grotrian Gebäude an der TU. Dort könnt ihr bis 20.30 Uhr eure entstandenen Werke abgeben und danach mit uns bei Essen und kühlen Getränken den Abend ausklingen lassen. Wir wünschen euch für heute noch viel Erfolg beim Dreh und sind schon ganz gespannt auf eure Filme!
Wow, wer hätte das gedacht! Nur 16 von 43 teilnehmenden Teams drehen auf Mini-DV. Die Tatsache, dass wir jetzt auch Kameras mit digitalen Speichermedien zulassen, scheint vielen neuen und alten Teams entgegen zu kommen. Für die meisten beginnt jetzt eine schlaflose Nacht der Ideenfindung, Planerei und vielleicht beginnen auch schon einige Teams mit den Aufnahmen. Dabei gilt es drei der zwölf vorgegebenen Begriffe einzubauen: Block 1 (Actionfigur, Hühnerauge, Rotzlöffel, Leckmuschel), Block 2 (Goldfinger, Wurst Basar, Antiquariat Mord & Totschlag, Verkehrsinsel) und Block 3 (Gesichtskirmes, Mettbrunnen, „So viel Stress, nur um die Welt zu retten“, Dr. Str. C). Hans-Erich Viet verriet beim Juryinterview auf der Eröffnung: „Ich erwarte mir vom diesjährigen Festival viele durchgedrehte Filme.“ Er selbst führte ein, dass Bewerber bei der Aufnahmeprüfung an der Internationalen Filmschule Köln in 24 Stunden ebenfalls einen Kurzfilm abdrehen müssen. Schneiden sei dort jedoch erlaubt. Deswegen sei er sehr gespannt auf das diesjährige Festival. Jurymitglied Richard Reitinger legt als Drehbuchautor natürlich auch noch auf etwas anderes Wert: „Ich hoffe natürlich es sind gute Geschichten mit dabei!“ Für Cutter Daniel Kundrat ist durchgedreht 24 eine besondere Erfahrung: Kein Schnitt erlaubt- wobei dies für ihn zur Tagesordnung gehört. „Mit geschicktem Kameraeinsatz kann man das aber gut machen“, sagt er. Insgesamt ist für eure Filme nicht umbedingt professionelles Können im Umgang mit der Kamera gefragt, sondern vor allem Originalität und eine gute Story. Leider konnten noch nicht alle Jurymitglieder bei der Eröffnung dabei sein. Morgen reisen die beiden weiteren Jurymitglieder Patrick Winczweski und Jelle Debusscher an. Das Dokuteam ist schon fleißig am Sichten des Materials der Eröffnung! Wir wünschen euch eine kreative Nacht!
Die ersten durchgedrehten Festivalstunden sind bereits um! Drei unserer fünf diesjährigen Jurymitglieder waren den ganzen Tag hautnah dabei und haben bei einem gemütlichen türkischen Abendessen und Bierchen über ihre bisherigen Eindrücke vom durchgedreht 24 Selbstfilmfest geplaudert. „Wegen dem Indianerfilm vom letzten Jahr bin ich eigentlich hier“, berichtet Richard Reitinger schmunzelnd. Der Kurzfilm von 2010, der auch damals die Jury überzeugte, blieb durch die kreative und aufwendige Kulisse im Gedächtnis. Reitinger sei daher auf die entstandenen Werke am Ende des Wochenendes sehr gespannt. Diese bekommt die Jury am Sonntag morgen ab 9 Uhr in der HBK Aula zu sehen. Seine Jurykollegen Daniel Kundrat und Hans-Erich Viet können da nur zustimmen. „Ich war beeindruckt davon wie viele unterschiedliche Teams sich fürs Festival angemeldet haben“, gesteht Kundrat. Auch dieses Jahr ist die Vielfalt der Teilnehmer groß: Von Studenten, über Familien mit Kindern bis hin zur älteren Generation – verschiedenste Teams nehmen wieder am Festival teil. Und das verspricht auch Vielfalt in der Umsetzung der Filme. „Diese Nachwuchsförderung in der Art ist einmalig“, meint Viet anerkennend. Die Idee von durchgedreht 24 begeistere ihn und müsse noch mehr gefördert werden. So konnten wir die Jury heute zufrieden ins Hotel bringen. Morgen werden unsere zwei weiteren Jurymitgieder Patrick Winczewski und Jelle Debusscher dazustoßen und ebenfalls durchgedrehte Luft schnuppern dürfen.
Das Festival 2011 ist eröffnet. Pünktlich um 18 Uhr wurde am Freitag den 15. Juli das Festival 2011 eröffnet. Viele Filmfreunde kamen auf den Altstadtmarkt in Braunschweig um ihre Teams anzumelden und die diesjähren Begriffe zu erfahren. Die Band DIE MAGNETEN unterhielt die wartenden Teams und untermalte die schöne Kulisse. Sogar das Wetter spielte mit. Um 20:30 Uhr fiel die Filmklappe und gab den Startschuss für die 24 Stunden Drehzeit frei. Die Teams haben nun bis Samstag um 20:30 Uhr Zeit ihren Film abzugeben. Die Abgabeparty findet auf dem Grotrian Gelände in der Zimmerstraße 24 statt. Die Fotos von der Eröffnung findet ihr auf der Homepage www.durchgedreht24.de unter Festival 2011.
Für alle Teams und Freunde des Selbstfilmfestes: die Locations für die Team Betreuung und die Abgabeparty haben sich geändert! Wer Fragen hat oder Hilfe mit seiner Kamera benötigt findet uns bis Morgen in den Räumen des Instituts für Medienforschung (IMF) auf dem ARTmax Gelände Frankfurter Straße 3c in Braunschweig. Die Abgabeparty am Samstagabend findet, wie im letzten Jahr, auf dem Grotrian Gelände in der Zimmerstraße 24 in Braunschweig statt. Wir wünschen allen Teilnehmer kreative Ideen, gutes Gelingen und viel Spaß beim Drehen